Burnout-Syndrom bei Müttern

Das Burnout-Syndrom wird in der Regel mit einer Überbelastung von Managern in Verbindung gebracht, weil es in diesem Personenkreis am stärksten aufgefallen ist. Aber dieses „Ausgebranntsein“ kann Jeden treffen, der durch ein zu hohes Arbeitsaufkommen und zu wenig Möglichkeiten abzuschalten überlastet wird. Ganz besonders gefährdet sind alleinerziehende Mütter. Vor allem der ständige Druck bei einer Doppelbelastung von Beruf und Kindererziehung und das daraus entstehende Gefühl nie alles zu schaffen, ist häufig die Ursache eines Burnout. Doch dieses Ausgebranntsein kann nur entstehen, wenn man sich nicht bewusst macht, dass man überlastet ist. Oft werden erste Anzeichen wie Müdigkeit, unbestimmbare Schmerzen, Panik und Erschöpfung lieber verdrängt statt sich einzugestehen, dass es so nicht weiter geht. Um mehr zu schaffen wird die ohnehin schon zu knappe Erholungszeit weiter verringert und damit die Gefahr zusammenzubrechen erhöht. Das Eingeständnis, dass man überlastet ist, ist aber der entscheidende Schritt für einen Ausbruch aus diesem Teufelskreis. Je früher man Hilfe sucht, umso leichter wird es einen ausgeglichen Tagesablauf zu gewährleisten, der auch die notwendigen Ruhephasen der Mutter mit berücksichtigt. Hierbei kann auch auf staatliche Hilfsangebote zurück gegriffen werden. Auch sollten die Betroffenen bei starken Symptomen mit einem Hausarzt sprechen, der normalerweise auch die örtlichen Hilfsangebote kennt und sinnvolle Ratschläge geben kann.

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